Dienstag, 4. August 2009

Finanzhaie in Sicht!

Weit draußen, tief im kapitalistischen Ozean, da leben die Finanzhaie. Als hungrige Bestien sind sie bekannt, allesverschlingende Monster mit unstillbarem Hunger. Obwohl die meisten von ihnen einfache Fische fressen, gibt es einige, die auf den Geschmack von etwas anderem gekommen sind, etwas, das im Meer nicht zu finden ist: Sie fressen bevorzugt Schweine. Allerdings sind diese das Eigentum einfacher Bürger, die an den verschiedenen Küsten des Kontinents angesiedelt sind. Die Bürger sind auf ihre Haustiere angewiesen, sie sind ihr einziges Hab und Gut, ihr Verlust würde ihren wirtschaftlichen Ruin bedeuten.
Die Haie denken daran nicht, sie denken überhaupt nur egoistisch bis gar nicht, aber dumm sind sie trotzdem nicht. Sie wissen, was sie wollen und wie sie es kriegen können. Sie springen ganz einfach auf den Strand, um eins der Tiere zu reißen und danach wieder ins Meer zu rutschen. Aber die Finanzhaie wissen auch, um das Risiko dieser Aktionen, denn manchmal schaffen sie es nicht zurück ins Meer und liegen verendet auf Grund. Ihr Schicksal wird nun davon entschieden, auf welcher Küste sie gelandet sind, denn es gibt unterschiedliche Küsten auf dem Kontinent Deutschland.

Eine davon ist die Küste der SPD-regierten Pseudal-Sozio-Politik. Die Herrscher dieser Küste behaupten, dass sie gegen Finanzhaie vorgehen und ihre Bürgern vor deren Angriffen beschützen würden. Aber machen sie das wirklich? Wenn ein Finanzhai sich wieder einmal verspekuliert hat, jetzt auf ihrer Küste liegt und zu verenden droht, dann schieben sie ihn mit Hilfe von Greepeace zurück ins Wasser und flüstern ihm ins Ohr, er soll doch das nächste Mal lieber die sicheren Fischen im Meer fressen. Nun sind Finanzhaie nicht dumm. Sie sehen das und denken sich: „Wenn ich das Risiko eingehe auf diese Küste zu springen, um ein Schwein zu fressen, ist das eigentlich gar kein Risiko mehr. Zumindest nicht für mich, denn wenn ich es nicht zurück ins Meer schaffen sollte, rettet mich die SPD. Warum sollte ich also noch die Fische im Meer fressen? Von denen werde ich nur langsam fett, Schweine sind da viel besser.“ Und so wird diese Küste von immer mehr und immer agressiveren Finanzhaien heimgesucht

Eine andere Küste ist die „Coast of Freedom“, die Freiheitsküste, geprägt von liberalen, freien Bürgern. Die beiden Küsten mögen sich nicht sonderlich, so behauptet z.B. ironischerweise grade die SPD-Küste, dass die Liberalen die Finanzhaie fördern würden. Aber was passiert nun wirklich mit den Raubfischen, die auf der Coast of Freedom landen und nicht mehr wegkommen? Ganz einfach, man flüstert ihnen ins Ohr „Selbst Schuld“, lacht kurz und lässt sie verenden. So überlegen sich die Haie in Zukunft zweimal, ob sie solche riskanten Geschäfte wirklich eingehen wollen und die Freiheitsküste wird auf Dauer von weniger Finanzhaien heimgesucht.

Ich, für meinen Teil, lebe lieber an der Küste mit weniger Haien.
Ich lebe lieber liberal.

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